Die Schloßkapelle
Eine Schloßkapelle wurde im Jahre 1919 errichtet. Sie war jedoch nur Hauskapelle für die Familie von Kesselstatt.
Die Glocke der ehemaligen Schlosskapelle, trägt die Inschrift:
"WIRICH HERR V CHRICHINGEN UND PITTINGEN ANTHONIA GEBOREN WILT VND RHEINGREVINE FRAVWE V CHRICHINGEN VND PITTINGEN
LEINHART WOLF VAN WINSFELT GIOS MICH 1557"
Es wäre vielleicht denkbar, daß diese Glocke identisch ist mit der Glocke der ehemaligen St. Nikolauskapelle
von Rodenerden. Im Jahre 1945 wurde sie von den Besatzungstruppen mitgenommen und einige Jahre später vom
damaligen Bürgermeister Jakob Müller wieder zurückgebracht.
Die Glocke war aufgrund einer Schenkung der
Gräfin von Kesselstatt in den Besitz der Gemeinde Dodenburg gelangt, und diese beabsichtigte,
sie in einem eigens für diese Glocke zu errichtenden Glockenturm aufzuhängen.
Herr Ruthenstroth,
damals Besitzer des Schlosses, stellte zum Bau des Glockenturmes den Bauplatz zur Verfügung.
Die Gesamtbaukosten beliefen sich auf ca. 1000 DM. Mitte Oktober 1952 waren die Arbeiten beendet.
Als Kapläne auf Schloß Dodenburg wirkten im 18. Jahrhundert folgende Geistliche:
1702 - 1708 Philippus Carolus Conradi
1717 Joes Theod. Adolph Brück
- 1762 Paul Jodoci
1763 Joes Duirinus Recht
1763 - 1777 Heinrich Rompel
1768 - 1769 Johann Franz Adam Bauer (Subdiakon)
1774 - 1806 Servatius Stephani
1785 - 1786 Engelbrett Knell
1790 - 1792 Heinrich Franz Schmidges
Es waren wohl in erster Linie Hauslehrer, die keine geistlichen Handlungen außerhalb des Schlosses vornahmen.